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Montag, 22. August 2011

Die Schmuddelecke

Jeder Garten hat einen Berreich, den man nicht so gerne zeigt, da er nicht zu den schönsten Ecken in einem Garten gehört. Dort wo nämlich der Kompost ist, wo man Material zwischenlagert, die Brühen und Tees bis zu ihrer Verwendung harren - kurzum die Schmuddelecke, die wohl jeder Garten hat...!

Wenn ich in anderen Gärten bin, schaue ich mir neben den vielen schönen Beete gerne den technischen Bereich an, Ich finde es einfach intressant, wie die unterschiedlichen Gärtner, diese Ecke in ihrem Garten organisieren und gestalten.


Und so sieht es in meinem Garten aus.

Drei Kompostsilos bieten gerade genug Platz für den ganzen grünnen Abfall. Im letzten haben sich Hornissen angesiedelt, darum liegen auch Bretter darauf, damit sie einen Schutz vor Regen haben. Im letzten wuchert ein Kürbis vor sich hin.

Vorne rechts ein Steinhaufen, der gerne von den Eidechsen also Sonnenplatz benutzt wird, aber eigentlich ist der ganze Garten fest in Eidechsenhände!

Vorne links noch angeschnitten mein Wannendepot, welche ich für den Transport und Lagerung von Mulch gebrauche. Ein paar vereinzelte intakte Betonsteine für den Nachbarn liegen auch noch herum.

Wasser ist in meinem Garten äusserts kostbar, darum wird es überall gelagert, wo es möglich ist, auch in einzelnen Kanister. Daneben stehen zwei Wannen mit noch zu pflanzenden Rosen und meine beiden Maischefässer mit Brenesselsud.

Der Grill, wenn er den nicht gerade im Einsatz ist wird dort auch deponiert. Die Zinkwanne ist der spezielle Kompostort für Quecke, Winden und andere Unkäuter, die nicht in den normalen Kompost gelangen sollten.

Es würde mich freuen euren technischen Bereich zu sehen.

Mittwoch, 18. August 2010

Komposterweiterung

Endlich habe ich mir einen weiteren Komposter gekauft (das ist seit einem Jahr überfällig) und aufgestellt - direkt neben dem alten.

Mein GG, der mit geholfen hat, meint dass ein weitere Komposter wunderbar reinpassen würde und erst noch die Gittersteine verstecken würde. Sprach und es wurde ausgemessen - es würde passen!


Hier sieht man meinen technischen Bereich! Die beiden Komposter, der Feuerkorb mit den Holzresten, hinter den Haus stehen blaue Fässer mit Brennesselsud und ein Bottich für die Winden- und Queckenabfälle und der Steinhaufen (gewissermassen die Eidechsenburg), die beim Kauf eines dritten Komposter ein wenig versetzt werden muss.

Genug Material für drei Komposter habe ich sowieso. Im Moment liegt im oberen Dritter meines Gartenbereich sicher Material für einen ganzen Komposter (ich habe gewissermassen eine offene Miete dort gemacht) und mit dem neuen Garten wird ganz schnell ein weiterer Komposter voll.

So das heisst also, ein dritter Komposter muss her! :-)

Freitag, 24. Juli 2009

Unkraut und Schnecken 11.06.09

Heute haben wir mit der Motorsense zum ersten mal das Gras geschnitten. Im oberen Teil haben wir endlich den Weg und die Treppe frei geschnitten (u.a. ist die kanadische Goldraute nun weg). Toll wie sich es sich nun darüber laufen lässt - das hätten wir schon viel früher machen sollen.

Nebenbei habe ich noch gejätet. So nach einer gewissen Zeit macht das immer mehr Spass. Erstens weil man so langsam merkt wie einige Unkäuter klein beigeben.
Das Fingerkraut ist zumindest in den Beeten fast vollständig verschwunden, will aber immer wieder von aussen reinwachsen. Ein kleiner Flecken mit Quecke (iiiih) ist nun nach mehrmaligen ausgraben des Rhizom für die nächsten paar Wochen queckefrei! Mehr Quecken gab es zum Glück bis jetzt nicht.

Zweitens lernt man den Garten und seine Eigenarten immer besser kennen. Nicht überall wächst das Unkraut gleich gut. Dabei hilft mir: Ackerunkräuter Europas von Martin Hanf, darin sind schön abgebildet die verschieden Unkräuter und was mich besonderns interessiert die Keimlinge und Jungpflanzen davon.
Ach ja der Kompost ist randvoll... ein zweiter muss her!

Meine Staudenverluste rühren bis jetzt noch ausschliesslich auf die Schnecken zurück. Inzwischen hat sich die Lage aber beruhigt, die gefährdeten Stauden (Aconitum, Campanulla, Aster und Astrantia) sind nicht mehr weiter angefressen worden trotz des feuchten Wetter.
Ob mein Kaffeesatzring etwas bewirkt hat? Oder ist das Pflanzengewebe nun für die Schnecken zu fest geworden? Jedenfalls sind die Schnecken vor allem die Nackten (iiiih) zu Hauf hier im Garten unterwegs, die werden dann bei Sichtung zwangsumgesiedelt. Die vielen schönen Weinbergschnecken lasse ich dagegen in Ruhe.

Das Wetter ist nicht nur schneckenfreundlich sondern ideal für meine vielen neu gepflanzten Stauden und natürlich für mein Fass, das wohl inzwischen zu einem Drittel gefüllt ist.

Das Gartenhaus erweisst sich als äusserst praktisch und vom Entwerfer gut durchstudiert. Solche Sachen zeigen sich ja erst langfristig. Ich bin immer noch daran meine Gartenausrüstung aus meinem Hausgarten zu vervollständigen und was nicht doppelt vorhanden ist, nach und nach dazukaufen.

Unkraut, Kompost und Schrott 10.05.09

Die letzten paar Tage war ich am Jäten. Unglaublich wie schnell das Unkraut hier nachwächst. Vor allem Löwenzahn (aus Samen), Ackerwinden, Fingerkraut und Disteln (ebenfalls aus Samen) erscheinen immer wieder, obwohl man glaubt ein Beet nun wirklich gründlich gesäubert zu haben.

Da sind die Brombeeren doch etwas einfacher zu bekämpfen - wenn die Wurzel draussen ist, hat man Ruhe. Nur sind die Wurzelstrücke bei den wirklich alten Pflanzen teilweise richtige Ungetüme. Mit abknicken kann man aber diese Brombeeren gut in Schach halten und der Kompost freut sich über das saftige Futter.

Ein Beet ist noch etwas verwildert, ansonsten sehen sie wieder gut aus. Aber es wird mir wieder bewusst, dass ich das Mulchen in den nächsten Wochen wirklich angehen muss. Die nackte Erde sieht eben wirklich unnatürlich aus und wenn ich nicht für eine Abdeckung sorge, die Natur macht es ganz bestimmt.

Der Kompost ist inzwischen zu gut 3/4 gefüllt, nach dem er schon abgesackt ist... da muss wohl noch ein weiterer her. Naja so dringend ist das zumindest nicht.

Ein provisorischer Regensammler ist auch schon instaliert und ich habe die Töpfe schon mit eigenem Wasser durchtränkt! Der bestellte Regensmmler sollte nächste oder übernächste Woche kommen.

Heute haben wir einen Anhänger voll Schrottmaterial aus dem Garten entsorgt. Vor allem extrem viel Draht war dabei, aber auch Rankstangen, welche völlig verbogen waren, Dachrinne von dem nicht mehr existierenden alten Gartenhaus und morsche Holzposten. Jetzt sieht der Garten wieder einiges weniger wie eine Mühlhalde aus.

Arbeiten im Mai sind also: Jäten, Jäten, Mulchen und noch die letzten Stauden setzen und dann hoffentlich vorbereitet sein für den heissen Sommer.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Noch mehr Stauden... 15.04.09

Gestern war ich im Garten. Diesmal waren die Brombeeren dran. Die inzwischen jeweils bis zu 30 cm neue Sprossen habe ich alle abgebrochen, nach einer halbe Stunde waren sie alle entfernt. Geht doch! Wenn ich die so das Jahr über kleinhalten kann, wäre das ideal und der Kompost bekommt endlich anständiges Futter nicht nur so holziges Zeug. Bis der richtig funktioniert wird es wohl noch eine Weile dauern.

Einen kleinen Steingarten habe ich auch schon angelegt ungefähr ein 1 m2, (Fotos werden noch folgen) und konnte endlich die wirklich grossen Steine verwenden, die ich im Laufe der Zeit beim Pflanzen ausgebuddelt habe. Im Moment stehen nur noch 2 Clematis und ein Sambucus nigra zur Pflanzung bereit. Öhem zwei Staudenbestellung sind noch hängig...

Ich hoffe Ende April ist wirklich alles im Boden. Damit es mir nicht langweilig wird, habe ich heute mein neues Gartenhaus 'Avant Gard' von Biohort bestellt. Ziemlich schlicht aber trotz Metall gut gedämmt und gut durchdacht!

Es wird endlich Zeit, dass ich die allernötigsten Untersilien und Geräte nicht unter einer Plane versorgen muss. Mein GG stieftet Feuerkorb und Grill für das Richtfest! Zuerst muss das Haus aber erst kommen. Liefertermin ist 5. Mai. Mal schauen!

Der Kompost steht 25.02.09

Ja bevor ich den neuen Garten hatte, habe ich beim Herumfahren immer vorgestellt, was ich aus dem Brachland machen würde, das hier ab und zu mitten zwischen den Häusern gibt. Oder wenn ich auf dem Weg zum Zug durch die Kleingartenkolonie ging, juckte es einem in den Fingern mitzuhelfen.

Bei herrlichen Gartenwetter war ich wieder ein bisschen am Herumwerkeln am Schneckenberg. Im Hausgarten blühen nun auch die Krokusse .

Des Herz des Garten ist aufgestellt. Der neue Kompost hat seine Platz bekommen an einem relativ geschützen Platz im Garten. Dort habe ich auch genug Platz für einen weitern Kompostsilo wenn ich es brauche und auch für Fässer mit Jauche.

Der alte Kompost stellt sich als wahre Abfallgrube heraus. Da hat jemand 'Gartenabfall' deutlich missverstanden. Alles wurde dort abgeladen von Plastikplanen über jede Menge Steine und und viel Draht. Das ganze durchwuchert von Efeu. Dem entsprechend ist der alte Kompost noch lange nicht abgetragen. Dass wird wohl noch einige Tage dauern...

Entdeckt habe ich einige Frühjahrsblüher (Narzissen?). Die werden sich wundern, wenn sie plötzlich soviel Licht bekommen.

Erste Rose: Mme Pierre Oger 23.02.09

Gestern war ich nochmals im Garten. Die erste neue/alte Rose (Mme Pierre Oger) ist schon gepflanzt. Richtig tief, da schauen nur noch 2/3 Zentimeter hervor. Die Plätze für Raubritter, Nahéma und Aschermittwoch sind schon vorbereitet.

Als nächstes werde ich noch meine Bestelliste für Stäucher ausweiten und 3-4 (oder mehr) Kubikmeter Rindenmulch kaufen, um die Wege anzulegen und und das obere Drittel abzudecken.

Weiter bin ich fleissig am Sortieren der Betonsteine/Elemente. Ein Teil brauche ich um die Treppe vorläufig zu sanieren, ein anderer Teil wird für den Boden des Gartenhäuslein gebraucht, dass dann irgendwann im Frühling kommen wird.

Weiter möchte ich noch den alten Kompost, der ziemlich ungeschickt steht, vernagelt ist (was hat man sich dabei gedacht) und so wie es aussieht auch mit Unrat gefüllt, umziehen.

Es gibt also mehr als genug zu tun!