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Donnerstag, 3. September 2009

Monsterminze

Heute hat es endlich geregnet. Mit dem Regen über die Nacht macht es 13 mm aus. Trotzdem nur die ersten 5 cm des Bodens sind richtig feucht, darunter ist die Erde immer noch pickelhart, aber immer noch deutlich besser als der Boden vom Sonntag.

Zum Glück hatte ich den speziellen Spaten (Merci für den Tip Marcir!), so konnte ich das Maiglöckleinfeld dennoch etwas verkleinern!

Nun ich habe heute eigentlich die Minze umsiedeln wollen. Nachdem ich sie ausgegraben habe, übergebe ich sie nun doch lieber dem Kompost, nachdem ich die Blätter abgezupft habe.

Monsterminze nach einem halben Jahr im trockenen Boden.


Weiter habe ich heute offiziel mit der Herbstpflanzung angefangen. Eternal habe ich nach einem halben Jahr Kontainergefängnis in die freie Wildbahn gesetzt, ebenso ausgesiedelt wurde ein Helleborus Sämling.

Zwei weitere Beete wurden ausgeweitet. Vorarbeit für die zu erwarteten Rosen und Stauden.


Donnerstag, 23. Juli 2009

Das Gartenhaus steht! 03.05.09

In Zwischenzeit habe ich nur noch ein grosser Fleck mit Maiglöcklein, eine Begegnung mit einer Ringelnatter und viele Wassertransporte.

Mittwoch kamen zwei Lastwagen bei meinem Garten vorbei. 1 x das Gartenhäuschen (ganz schön schwer) und jede Menge Betonplatten (es werden die einzigen bleiben!) als Fussboden. Noch schwerer... mein GG hat den grössten Teil geschleppt, ich habe nur hie und da geholfen mehr durfte ich nicht.

Gestern haben mir dann meine Eltern für 3 Stunden geholfen. GG war der ganze Tag da! Ganz dickes Bussi in seine Richtung! Vielen Dank! Dann wurde zuerst gründlich der zukünftige Standort von Unkraut gesäubert (Vater und ich), derweil hat GG alle Stangen oben entfernt und Lonicera und Efeu zunftig zurückgeschnitten. Mutter hat Pflanzenetiketten geschrieben und die neuen (hüstel) Pflanzen sortiert. GG hat dann angefangen das Kies auszutahrieren, derweilen waren wir drei anderen hinter den Brombeeren her. Unglaublich was man zu viert innerhalb von drei Stunden hinkriegt.

Am Nachmittag waren wir dann nur noch zu zweit. Mein GG legte fachmännisch die Platten und ich war am Jäten.

Das Resultat kann sich sehen lassen.

Wir waren beide am Abend fix und foxi!

Und zu meiner Freunde hat es in der Nacht richtig stark geregnet.

Heute kam dann ein guter Freund zum Hausaufbau. Ich half nur ab und zu, wenn es notwendig war. Die Männer bauten ansonsten alleine auf. Ich war am Jäten und die neuen Pflanzen versenken.


Am Abend stand das Häuschen fertig auf dem Grundstück, gerade rechtzeitig zum nächsten starken Regenschauer. Innen muss noch eingerichtet werden. Das muss aber noch etwas warten, wir sind ein paar Tage weg.

Eine Regentonne ist nun auch bestellt. Ein 800 lt-Behälter!

Der Flieder blüht und endlich wird es grün im Garten.

Kurzer Zwischenbericht 08.04.09

Der ein aktueller Stand des Garten. Man sieht zwei neue Beete und auch dass das erste Unkraut schon nachwächst, wo ich zu lasch gejätet habe.


Die Maiglöcklein kommen aus der Erde heraus. Hier noch das Gruselbild der Maiglöckleininvasion...

Erste Verluste 07.04.09

Meine Wurzelunkräuter dörre ich zuerst einige Tagen auf dem Kiesplatz im Garten (ähnlich mach ich es im Hausgarten, klappt wunderbar), bevor sie dann mausetot auf den Kompost wandern.

Bei dem tollen Wetter, werde ich nach der Abreit wieder ein paar Stunden in den Garten. Noch ist GG sehr tolerant!

Ich habe noch weiter 2 Flecken gefunden mit Maiglöckchlein, zum Glück nur wenig, aber die will ich dort zumindest ganz weg haben.

Erste Verluste habe ich auch schon zu beklagen: Ein Rittersporn wurde vollständig von den Schnecken verspiessen (ist der Name Schneckenberg ein Fluch?) auf der anderen Seite hingegen wachsen die anderen Rittersporn völlig unbeeindruckt und unberührt. Also doch kein Fluch?!

Die letzten Rosen und Unkäuter 04.04.09

Heute war ich im Garten: Die 2 letzten Rosen sind versenkt, ein neues Beet habe ich angelegt. Das war ganz schon anstengend. Der Nachbar meinte lapidar, da hätte man auch fräsen können. Das hingegen will ich nicht, vor allem mit meinen Wurzelunkäuter...
Einige Schattenpflanzen haben auch nun ihren Platz am Südhang gefunden, nämlich im Schattenbereich einiger Stäucher.

Die ersten paar Brombeeren habe ich mit Wurzelstock ausgegraben – ging erstaunlich gut! Dafür habe ich ein anderes Problemunkraut: Das kriechende Fingerkraut (Potentilla reptans). Der ganze untere Drittel ist damit durchzogen. Das und der kriechende Günsel sind zusammen mit der ehemaligen Silberweide ein Indiz, dass der Boden hier frisch ist.

Weiter habe ich eine Fläche von etwas 6 m2 mit Maiglöcklein entdeckt. Unglaublich dieses Wurzelgeflecht! Ein kleiner Teil darf bleiber, der weitaus grössere Teil muss weg . Wenn jemand also Interesse hat – nur melden!

Jetzt lese ich gerade ‚Nützliches Unkraut‘ von Jo Readman und ‚Grundwissen Unkräuter auf Kulturland‘ von Bruckner-Pertl, Hain und Langer. Sehr informativ aber einiges hätte ich lieber nicht gewusst, z. B. Vitalität und Vermehrungsdrang einiger Unkräuter...