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Sonntag, 18. Juli 2010

Reges Leben in der Hitze

In Moment verharren die Rosen in einem Hitze- und Dürreschlaf.

Seit über vier Wochen haben wir nicht mehr als 2 mm Regen abbekommen dafür brütende Hitze mit Rekordwerten von 36°C. Da aber alle Rosen gut aussehen, bin ich nicht weiter beunruhigt.

Anderswo im Garten brummt aber zur Zeit das Leben.


Auf der Eryngium giganteum wird es manchmal richtig eng.


Auch die Echinops ritro wird gut besucht. 

 

Der Zenit des Allium sphaerocphalon ist zwar schon überschritten. Aber sie ist immer noch ein Magnet für Bienen.

 

Bei der Liatris spicata fängt die Nektarproduktion erst an.

Mittwoch, 3. März 2010

Hummelburg

Ich habe ja einige Pflanzen, die gerne von Hummel besucht werden. Ich möchte aber nicht nur das die Hummel meinen Garten besuchen kommen sondern auch darin wohnen. Ich habe auch einige Insektenhotels aufgehängt und ein grösseres Insektenhotel ist in Plannung, aber ich habe keine Nistmöglichkeit für Hummeln.


Ich habe im Winter von Denk Keramik eine Hummelburg gekauft. Wie angegeben, habe ich sie ebenerdig aufgestellt am Fusse der Rose Mme Louis Lévêque, so das die Hummelburg immer genug Schatten im Sommer hat, vielleicht finde ich noch einen passerenden Ort.

Hummeln werden von der Farbe blau angezogen. Deshalb ist der Eingang zur Hummelburg blau bemalt.

Das Eingangsloch ist gegen Osten ausgerichtet. Ist die Burg einmal besiedelt, werde ich sie nicht mehr verschieben, da die Hummeln sich ihren Neststandort genau einprägen und nur dorthin wieder zurückkehren.


Hummeln gehören zu den wichtigsten Bestäuberinsekten. Die Hummel ist sehr früh im Jahr unterwegs und sie erzeugt die zum Fliegen notwendige Körpertemperatur durch Vibrationen der Brustmuskulatur. So kann die Königin bei Temperaturen sogar ab 2 °C ausfliegen und Arbeiterinnen ab 6 °C. Die Honigbiene braucht eine Mindesttemperatur von 10 °C.

Diese Temperaturunempfindlichkeit ermöglicht es Hummeln, weitaus länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Hummeln sind täglich bis zu 18 Stunden unterwegs und fliegen dabei bis zu 1000 Blüten an

Hummeln fliegen im Gegensatz zu Bienen auch bei schlechtem Wetter Blüten an. Diese Eigenschaft, auch in feuchten Sommern die Blütenbestäubung zu sichern und die geringe Temperaturempfindlichkeit macht sie besonders in regnerischeren Sommern mit niedrigen Durchschnittstemperaturen zu wichtigen Bestäubern.

Im Herbst stirbt zwar das Hummelvolk, aber die junge Königin braucht ein Winterquartier und auch hier kann die Hummelburg als sicheren Platz für den Winter helfen.

Im Frühjahr, wenn die Königin aus ihrem Winterschlaf erwacht, sucht sie einem passenden Ort für das Nest. Sie fliegt dabei dicht am Boden entlang und untersucht jedes interessante Loch.



Noch etwas: Die Hummel hat ungefähr 0,7 cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 gr. Nach den Gesetzen der Aerodynamik sollte sie bei diesem Verhältnis nicht fliegen können! Gut, dass die Hummel das nicht weiss!

Freitag, 24. Juli 2009

Weinbergschnecken 09.07.09

Gestern habe ich die letzten Resten des ersten Kubikmeter Rindenmulch verteilt. Heute sind wir mit dem Hänger losgezogen und kauften den 2. Kubikmeter ein. Ich habe also genug zu tun in nächster Zeit.

Der Rindenmulch hat den Vorteil, dass man nun klar erkennt, wo ein Beet ist und wo die Wege sind. Gerade bei meinen Helfern (GG und mein Vater) gab es da immer wieder Unklarheiten! Weiter habe ich bei den gemulchten Beete (erst etwas 1/3 der angelegten Beete) endlich mal etwas wie eine Verschnaufpause, was das Jäten betrifft.

Mit dem oberen noch völlig verwilderten Bereich habe ich ja mehr als genug zu tun. Alle 14 Tagen sind die Brombeerensprossen fällig. Mit Freuden stelle ich fest, dass diese nicht mehr ganz so kräftig nachwachsen wie auch schon, aber eben immer noch kräftig genug um mich auf Trab zu halten...

Mein Fass hat sich bewährt. Bis jetzt hat es mich gut über die die Trockenphase gebracht, ohne das ich zusätzliches Wasser holen musste. Nun mit dem Mulch hat sich die Lage weiter entschärft.

Der Kiesbereich im Mittleren Teil ist inzwischen völlig verkrautet.

Allgemeines Mähen ist auch wieder mal fällig!

Ach ja falls es einige Leute gibt, die es noch nicht wissen: Der Garten liegt am Schneckenberg (kein Witz!), und das liegt wohl vor allem daran, dass diese kleine Schleimer (welche ich wirklich mag) hier richtig häufig vorkommen.Leider kommen auch die braunen Nacktschnecken in Massen vor, die mag ich nun überhaupt nicht!

Überhaupt scheinen sich Viecher hier richtig wohl zu fühlen: Die Massen von Eidechsen und Blindschleichen sind inzwischen fast schon Alltag, ebenso die Kolonie Mauerbienen/Sandbiene?, die sich an der Böschung angesiedelt hat. Sowie Hummeln und auch wünderschöne Holzbienen.

Irgendwo habe ich mal gelesen, das Madame Pierre Oger eine Zicke sei... nun bei mir ist es die kräftigste und gesündeste Rose überhaupt!