Mittwoch, 16. Februar 2011

Frühling im Park

Frühlingsimpressionen aus dem Merian Park Brüglingen in Basel vom Sonntag.


Die Winterlinge waren unter den Bienen heiss begehrt.


Wunderbar grosse Tuffs zeigten ihre volle Schönheit bei Sonnenschein und warmen Temperaturen.


Überall an diesem Hang schauen hier die ersten Netzirise hervor.


Jede Menge Cyclamen coum blühen unter den alten Baumbeständen. Solche Flächen sind einfach ein Traum!

 
Und ganz viele Elfenkrokusse! Mit diesen Bild vor den Augen haben wir gemütlich draussen in der Sonne Mittag gegessen.

Mehr Bilder kann man hier ansehen!

Dienstag, 15. Februar 2011

Frühlingsgefühle

Der Frühling zieht in den Garten ein.


Es blühen inzwischen immer mehr meiner Elfenkrokusse. Nicht vergessen - jetzt muss man die Zwiebelpflanzen gut düngen.
Ich hoffe, dass es wirklich nicht nochmals richtiger kalter Frost kommen wird. So gut wie alle Rosen treiben schon kräftig aus.

Ich selber bin wieder fleissig am Pflanzen neuer Rosen. Weiter sind so gut wie alle Beete aufgeräumt und bereit für den Frühling.

Als nächstes muss ich dann den Kompost umschichten und ausbringen. Auch liegen hier jede Menge Beetkanten, die ich schon seit langen verlegen will - dass würde mir ja langfristig einige Arbeit ersparen.


Dieser Gartenbewohner geniesst die ersten warmen Sonnenstrahlen und macht sich keine grossen Sorgen, ob es bald wieder kalt werden könnte.


Die Zaubernuss ist nun voll erblüht im neuen Gartenteil und ist ein Magnet für die Wildbienen.

Montag, 7. Februar 2011

Ist er schon da?

Der Frühling? Kalendarisch natürlich noch lange nicht, gefühlt - auf jeden Fall!

Heute im Garten gesehen: Eine Eidechse, wenn auch etwas langsam, eine Wildbiene an der Zaubernuss und die ersten Blüten!


Die ersten Blüten im Jahr werden besonders freudig gefeiert, hier Crocus tommasinianus.


Hier meine Nektarlieferantin Hamamelis intermedia 'Arnold Promise'.


Und eine Lenzrose - wir hatten einen herrlichen Tag: 15°C und Sonnenschein!

Freitag, 4. Februar 2011

Schaugarten Rosen Huber im Sommer, Blütenbilder Teil 3

Und hier noch der letzte Teil Bilder aus dem Schaugarten Huber.

Diesmal liegt das Hauptaugenmerk auf den Englischen Rosen.


Chianti hat eine verführerische Farbe, wird aber ganz schon gross!


Othello ist deutlich rötlicher und wird bei weitem nicht so gross wie Chianti.


Zwischendurch mal keine englische Rose sondern Desprez à fleurs jaunes - im ersten Post über Huber Garten habe ich den ganzen Kaskadenstamm gezeigt.


Falstaff wird ab früher auch in meinem Garten stehen - ich freue mich darauf!


Spirit of Freedom war über und übervoll mit romantischen Blüten und herrlich gesund.


Geoff Hamilton mit wunderbar grossen kugeliger Blüte.


Constance Spry ist die erste Rosen von Austin, die erfolgreich vermarktet worden ist und das obwohl sie nur einmal blühend ist.

Dienstag, 1. Februar 2011

Schaugarten Rosen Huber im Sommer, Blütenbilder Teil 2

Bei ist richtig deprimierendes Wetter: Hochnebel und Kahlfrost.
Da braucht man unbedinngt etwas was die Laune hebt, also wieder ein Blick ins Fotoarchiv.

Im Hinteren Teil des Gartens findet man vor allem historische Rosen.


Ein besonders schönes Paar sind die beiden Moosrosen Mme. de la Roche-Lambert und Mme. Louis Lévêque.


Nochmals die Mme. Louis Lévêque im Portrait, zum Glück habe ich sie schon, sonst müsste ich sie mir nämlich bestellen.


Seitlich befinden sie Kletterrosen und Rambler, z.B. auch die Goldfinch.


Wahre Blütenberge macht die Paul's Himalayan Musk. Unglaublich welche Dimensionen diese Rose einnehmen kann.


Charles de Mills, eine der ganz alten Gallicas.


Cardinal de Richelieu, die sich immer etwas anders in der Farbe presentiert.


Eine nahezu perfekte Blüte der Duchesse de Montebello.


Belle Issis, eine Gallica, die berühmt ist als eine der Stammüttern der Englischen Rosen, u.a. von Constance Spry. Wunderschön aber mit etwas eigenwilligen Duft - mir gefällt er.

Bis bald - dann werfen wir einen Blick in englische Blüten!

Montag, 24. Januar 2011

Schaugarten Rosen Huber im Sommer, Blütenbilder Teil 1

So und nun einige Blütenbilder aus dem Schaugarten zum Schwelgen!


Chippendale der in Orange aufblüht und dann wie hier zu sehen ist, ins Rosa übergeht.


Graham Thomas x Chivalry, die erste Eigenzüchtung von Huber, die wir begegnen. Beim Aufblühen verblasst sie fast zu weiss.


Hans Rathgeb eine weitere Züchtung von Huber. In Sangerhausen war sie deutlich dunkler.


Eine weiter Huberzuchtung ist Dentelle.


Angeschrieben mit Mme Victor Verdier, meiner Meinung nach ist sie es aber nicht - aber eine wunderschöne Rose!


Louis van Tyle eine Gallica.


Bei De la Grifferaie, eine Multiflora, bin ich mir nie so sicher, ob ich sie nun will oder nicht.

Freitag, 21. Januar 2011

Schaugarten Rosen Huber im Sommer, Übersichtsbilder

Da das Wetter im Moment nicht für weitere Schnittfotos passt, möchte ich den Schaugarten, der die Rosenschule Huber in Dottikon hat, vorstellen. Im Hochsommer ist dieser Garten, wenn man in der Nähe ist, einen Besuch wert.



Hohe, alte Bäume bilden das grüne Gerüst. In den Rosenbeeten hat es auch Stauden.


Dieser Kaskadenstamm Desprez à fleurs jaunes hat mir sehr gut gefallen.


Hier der Bereich mit den Gallicas.


Ein Blütenmeer, einfach herrlich!

Dienstag, 18. Januar 2011

Rosenschnitt, Teil 3: Wie?

Wie und was wird herausgeschnitten?


Hier bei der Mme Pierre Oger steht inzwischen alles zu dicht bei einander. Ein Auslichtungsschnitt muss gemacht werden.


Zuerst wird alles herausgeschnitten was tot ist. Hier im Bild gut erkennbar an der braune Farbe des Triebe.

Ebenfalls weg kann alles, was dünn und schwach ist. Hier im Bild oben der dünne Trieb direkt links neben dem toten Zweig. Je nach dem kann man auch über kreuzende und nach innen wachsende Äste herausschneiden.

Nun kann auch ins Innere der Rose Luft kommen.

Geschnitten wird immer auf ein nach aussen zeigendes Auge. Als Augen bezeichnet man die Austriebspunkte an den Zweigen. Sie sind mehr oder weniger gut erkennbar über den einzelnen Blattansätzen. An alten Zweigen bezeichnet man sie als schlafende Augen, da sie erst nach einen scharfen Schnitt wieder austreiben.


Hier gut erkennbar das Auge mit einem neuen Trieb.


Wenn man dieses Bild ansieht, weiss man, warum man den Austriebspunkt Auge nennt.


Hier ein Bild von zwei schlafenden Augen. Das eine ist gut erkennbar an der horizontalen Linie. Das andere ist kaum erkennbar nur ein kleiner rosafarbener Punkt in der Verzweigung.


Der Schnitt sollte etwa einen halben Zentimeter schräg über dem Auge liegen, wie auf dem Bild gezeigt.

Jetzt noch zwei Bilder mit falschen Schnitten.


Der Schnitt ist falsch geführt. Anstatt dass das Wasser vom Auge weggeführt wird, wird der Regen direkt dem Auge zugeführt.


Hier wurde nicht nur zu tief und zu schräg geschnitten (das Auge wird mit grosser Sicherheit absterben), darüber hinaus war die Schere nicht scharf und die Schnittstelle ist dadurch fransig. Also immer beim Rosenschneiden: scharfes Messer, kaltes Herz! ;D

Da wir nun wissen: wann und wie schneiden, können wir uns das nächste mal der Praxis zuwenden.